Kunst · Februar 20, 2022 0


Die unendliche Brücke von Gjøde & Povlsgaard Architects

Die unendliche Brücke von Gjøde & Povlsgaard Arkitekter


Foto (c) – Aarhus I Billeder


Das dänische Architekturstudio Gjøde & Povlsgaard Arkitekter hat The Infinite Bridge entworfen, eine Skulptur, die im Rahmen von Sculpture by the Sea 2015 in Aarhus, Dänemark, gebaut und ausgestellt wurde.

Sie können ein Video der Brücke sehen – hier


Die unendliche Brücke von Gjøde & Povlsgaard Arkitekter

Foto (c) – Aarhus I Billeder

Über das Projekt

„Wir haben eine Skulptur geschaffen, bei der es darum geht, die Umgebung zu erleben und sich der Beziehung zwischen der Stadt und der herrlichen Landschaft der Bucht bewusst zu werden. Wenn Sie über die Brücke gehen, erleben Sie die sich verändernde Landschaft als endlose Panoramakomposition und betreten gleichzeitig einen Raum der sozialen Interaktion mit anderen Menschen, die dasselbe Panorama erleben“, sagt Johan Gjøde, Partner und Mitbegründer von Gjøde & Povlsgaard Arkitekter.

Die unendliche Brücke von Gjøde & Povlsgaard Arkitekter

Foto (c) – DANISH TM

Die Infinite Bridge hat einen Durchmesser von 60 Metern und liegt halb am Strand und halb im Meer. Es besteht aus 60 identischen Holzelementen, die auf Stahlpfeilern platziert sind, die etwa zwei Meter im Meeresboden untergebracht sind. Das Deck der Brücke erhebt sich je nach Gezeiten zwischen ein und zwei Meter über die Wasseroberfläche. Die Krümmung der Brücke folgt den Konturen der Landschaft, da sie an der Mündung eines kleinen Flusstals liegt, das sich vom Strand in den Wald erstreckt.


Die unendliche Brücke von Gjøde & Povlsgaard Arkitekter

Foto (c) – Peter Hastrup Jensen

Neben der Entfaltung des Küstenpanoramas stellt The Infinite Bridge eine Verbindung zwischen der Gegenwart und der Geschichte des jeweiligen Ortes her, da sie den Strand wieder mit einem längst vergessenen Aussichtspunkt auf dem Meer verbindet.

Die unendliche Brücke von Gjøde & Povlsgaard Arkitekter

Foto (c) Gjøde & Povlsgaard Arkitekter

„Die Brücke berührt den Anlegesteg eines früheren Piers an der Stelle, an der früher Menschen mit Dampfschiffen aus der Stadt ankamen, um sich zu entspannen und zu vergnügen. Der historische Varna-Pavillon, der sich auf dem Hügel über dem Strand befindet, war mit seinen Terrassen, dem Restaurant und dem Tanzsaal ein beliebtes Ausflugsziel in der malerischen Landschaft. Am Waldrand mit Blick auf das Meer gelegen, sollte der Pavillon vom Anlegesteg aus erlebt werden der Pier, der nicht mehr existiert. Die unendliche Brücke stellt diese historische Verbindung wieder her und bietet eine neue Perspektive auf die Beziehung zwischen der Stadt und der umgebenden Landschaft“, sagt Niels Povlsgaard, Partner und Mitbegründer von Gjøde & Povlsgaard Arkitekter.


Die unendliche Brücke von Gjøde & Povlsgaard Arkitekter

Foto (c) – Danskebilleder.dk