Kunst · Juni 8, 2022 0


Situation Room von THEVERYMANY und Jana Winderen

MARC FORNES / THEVERYMANY haben zusammen mit Jana Winderen den „Situation Room“ geschaffen, eine Installation in New Yorks Storefront for Art and Architecture. Es ist derzeit bis zum 21. November 2014 zu sehen.

vm_111014_05



vm_111014_01

vm_111014_02


vm_111014_07

vm_111014_09


vm_111014_10

vm_111014_13

Projektbeschreibung

Situation Room von MARC FORNES / THEVERYMANY ist eine leichte, ultradünne, selbsttragende Schalenstruktur, die durch die konstruierten Klänge der Künstlerin Jana Winderen ergänzt wird. Die Gesamtform ist eine Ansammlung von zwanzig Kugeln mit inkrementellen Durchmessern, die kombiniert werden, um eine Hülle erfahrungsmäßiger Spannung zu schaffen, eine Art erhabenen Dialog zwischen dem Komfort des Bekannten und einer unbehaglichen Interaktion mit dem Unbekannten. Die resultierende Morphologie schwingt mit einer Reihe von verteilten Wandlern und Lichtquellen mit, die durch Ströme von Porosität abgespielt werden, die von strukturellen Spannungsflüssen über die Elemente herrühren.

Die Hüllkurve wird aus booleschen Operationen erstellt, die die Kugeln verschmelzen und durch die inhärente doppelte Krümmung Steifigkeit verleihen, während sie am besten durch Verschachtelung von inkrementellen Radien gespeichert werden können. Die umgekehrte Krümmung geglätteter Kugelschnittpunkte sorgt für zusätzliche Verstärkung, während sie sich mit einer Reihe interner rhizomatischer Netzwerke vermischt, die von konvergenten Kugelpunkten abgeleitet sind. Die internen Netzwerke unterteilen und rekombinieren sich und lösen sich schließlich in Säulen auf, die Down-Lasten zum Boden tragen. Die offensichtliche Komplexität der internen Morphologie ist ein direktes Ergebnis der dichten Ansammlung von Kugeln, die ein reiches Repertoire an räumlichen Bedingungen schaffen, die durch Kompression/Expansion, Hierarchien und Verzweigungen, Verknotungen, Buchten usw. veranschaulicht werden.

Spannungsflüsse aus der Strukturanalyse werden von einer Reihe verteilter Agenten, die ihre Morphologie durchkriechen, für die gerichtete Eignung verwendet. Ihre Spuren materialisieren sich schließlich in nichtlinearen Aluminiumstreifen, während Lücken innerhalb der Kraftflüsse in Öffnungen übersetzt werden.

Das räumliche Erlebnis wird durch zehn Kanäle resonanter Klänge erweitert, die sich über die Strukturoberfläche ausbreiten und hier als Membran für verteilte Wandler fungieren. Der Systemaufbau bietet sowohl für den Komponisten als auch für den Besucher einen bewohnbaren Instrumenten-Spielapparat im großen Maßstab.

Raumhülle, Akustikmembran, Strukturleistung, Montageteile und verteilte Beleuchtung werden durch einen Mantel aus Neoneffekten vereint und verschmolzen, wodurch die Wahrnehmung des Bekannten verwischt wird.